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Klickern - 3. Wichtige Regeln


Bevor es nach draussen geht:

 

Die Regeln kommen erst jetzt und auch häppchenweise, weil es denkbar mühsam ist, wenn man erst seitenlang Theorie lesen muss, ohne die Praxis mindestens ein bisschen erlebt zu haben.

Aber trotzdem sind diese Regeln Vorraussetzung für ein erfolgreiches Training.

 

 

Klicker - Basics

 

 

 

Ein Hund benötigt innerhalb ca. 0,6 Sekunden eine Rückmeldung, ob er etwas gut oder schlecht gemacht hat. Ideal ist es, wenn ich schon zu dem Zeitpunkt belohnen kann, während der Hund etwas richtig macht.

 

 

Der Klicker ermöglicht ein genaues Timing und man arbeitet über Belohnung, deswegen ist es für den Hund sehr gut verständlich.

 

Man kann sich das Klickern wie der Auslösen eines Fotoapperates vorstellen: in dem Moment, wo man drückt, hat man genau diese eine Situation eingefangen.

 

 

 

Der Klick sagt dem Hund:

 

Genau das, was du gerade machst, das wünsche ich mir von dir, nun komm und hol dir dafür deine Belohnung ab.

 

Hier, bei Leinenführigkeit:

 

Die lockere Leine

 


Denkfehler!

 

Wenn ich meine Leute auf das Klickern anspreche, wird oft erwiedert:

 

"Wenn ich klicker, wird das knurren oder Bellen immer schlimmer".

 

Bitte bedenkt hierbei:

 

Man belohnt den Hund, für das, was er gerade tut, das heisst, ich belohne ihn für das knurren oder bellen, wenn ich in diesem Moment klicker.

 

Ich kann das Verhalten zwar jederzeit mit einem Klick beenden.

Aber ich habe ihn in erster Linie für sein Verhalten gelobt, das bedeutet, das Knurren oder Bellen wird jedesmal stärker, weil der Hund meint, wir wünschen uns dies von ihm!